Haus zur Sonnenblum, Umbau durch René Haubensak 1966, Bild: Patrick Wertmann
Haus zur Sonnenblum, Umbau durch René Haubensak 1966, Bild: Patrick Wertmann

POSTMODERNE IN DER ALTSTADT 2

Interpretation statt Abriss – wie blickt man heute darauf zurück?

«Ein Nebeneinander verschiedener Epochen ist wichtig», sagte einst der Architekt René Haubensak. Das war Ende der 1960er Jahre, als in der Zürcher Altstadt noch ohne viel Aufhebens mittelalterliche Häuser abgerissen wurden. Erst wenige von ihnen waren im Inventar der damals jungen Institution Denkmalpflege verzeichnet. Auch andere Architekturschaffende wie Manuel Pauli, Tilla Theus oder Trix und Robert Haussmann bewiesen mit ihren baulichen Eingriffen Weitblick und handelten gegen den Zeitgeist.
Auf unserem Spaziergang durch das Zürcher Ober- und Niederdorf besuchen wir drei Schauplätze von Umbauten der 1960er–90er Jahre. Zudem erzählt der Altstadtbewohner und -kenner Elmar Melliger, wie sich das Geschäfts- und Quartierleben in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat und gibt Einblick in seine frühere Tätigkeit als Redaktor des Altstadt Kuriers.

Anmeldung ab 1. Februar 2026 beim Heimatschutzzentrum über diesen link

Datum Samstag, 2. Mai 2026, 10.00–11.30 Uhr
Treffpunkt        Platz vor dem Rathauscafé, Limmatquai 65, Zürich
Führung Lucia Gratz, Architektin und Redaktorin
  Elmar Melliger, ehem. Redaktor Alstadt Kurier
  Bewohnende der Altstadt
Kosten gratis, Anmeldung erforderlich (siehe link oben)