Der kommunale und genossenschaftliche Wohnungsbau prägt das südliche Milchbuckquartier. Geschwungene Strassen, differenzierte Aussenräume und eine niedrige, strassenbegleitende Bebauung gehen auf die Idee des künstlerischen Städtebaus zurück. Dieser wurde hier in den 1920er Jahren erstmals in Zürich konsequent angewendet. Auf unserem Spaziergang lernen wir die ursprünglichen Qualitäten und heutige Entwicklungsziele als «Quartierblock» kennen. Eine Station widmen wir der städtischen Wohnsiedlung Im Birkenhof, die 1926 in Zeiten grosser Wohnungsnot nach Plänen der Architekten Frölich, Kündig und Oetiker entstand. Die kürzlich abgeschlossene Instandsetzung in Etappen ermöglichte den Menschen wohnen zu bleiben und zeigt, wie soziale Nachhaltigkeit im denkmalgeschützten Siedlungsbestand gelingt.
Anmeldung ab 19. März 2026
| Datum | Mittwoch, 24. Juni 2026, 18.00–19.30 Uhr |
| Treffpunkt | Schaffhauserplatz, Ecke Hotzestrasse, Zürich |
| Führung | Daniel Kurz, Stadthistoriker |
| Ilkay Tanrisever, Architekt bei Romero Schaefle Partner | |
| Kosten | CHF 25.-, Jugendmitglieder gratis |
| Hinweis | Gehdistanz ca. 2 km |