«Ein Nebeneinander verschiedener Epochen ist wichtig», sagte einst der Architekt René Haubensak. Das war Ende der 1960er Jahre, als in der Zürcher Altstadt noch ohne viel Aufhebens mittelalterliche Häuser abgerissen wurden. Erst wenige von ihnen waren im Inventar der damals jungen Institution Denkmalpflege verzeichnet. Auch andere Architekturschaffende wie Manuel Pauli, Tilla Theus oder Trix und Robert Haussmann bewiesen mit ihren baulichen Eingriffen Weitblick und handelten gegen den Zeitgeist.
Auf unserem Spaziergang durch das Zürcher Ober- und Niederdorf besuchen wir drei Schauplätze von Umbauten der 1960er–90er Jahre. Dabei fragen wir nach den damaligen Beweggründen zum Erhalt der Häuser und setzen sie in Beziehung zur heutigen Diskussion um das Weiterbauen im Bestand.
Anmeldung ab 20. Januar 2026
| Datum | Samstag, 11. April 2026, 10.00–11.30 Uhr |
| Treffpunkt | Platz vor dem Rathauscafé, Limmatquai 65, Zürich |
| Führung | Lucia Gratz, Architektin und Redaktorin |
| Bewohnende der Altstadt | |
| Kosten | gratis, Anmeldung erforderlich |
ausgebucht