Rathausbrücke Zürich von Architekt Manuel Pauli, ca. 1973  Bild: Giorgio Hoch, gta Archiv ETH Zürich
Rathausbrücke Zürich von Architekt Manuel Pauli, ca. 1973 Bild: Giorgio Hoch, gta Archiv ETH Zürich

POSTMODERNE IN DER ALTSTADT 1

Interpretation statt Abriss – wie blickt man heute darauf zurück?

«Ein Nebeneinander verschiedener Epochen ist wichtig», sagte einst der Architekt René Haubensak. Das war Ende der 1960er Jahre, als in der Zürcher Altstadt noch ohne viel Aufhebens mittelalterliche Häuser abgerissen wurden. Erst wenige von ihnen waren im Inventar der damals jungen Institution Denkmalpflege verzeichnet. Auch andere Architekturschaffende wie Manuel Pauli, Tilla Theus oder Trix und Robert Haussmann bewiesen mit ihren baulichen Eingriffen Weitblick und handelten gegen den Zeitgeist.
Auf unserem Spaziergang durch das Zürcher Ober- und Niederdorf besuchen wir drei Schauplätze von Umbauten der 1960er–90er Jahre. Dabei fragen wir nach den damaligen Beweggründen zum Erhalt der Häuser und setzen sie in Beziehung zur heutigen Diskussion um das Weiterbauen im Bestand.

Anmeldung ab 20. Januar 2026

Datum Samstag, 11. April 2026, 10.00–11.30 Uhr
Treffpunkt        Platz vor dem Rathauscafé, Limmatquai 65, Zürich
Führung Lucia Gratz, Architektin und Redaktorin
  Bewohnende der Altstadt
Kosten gratis, Anmeldung erforderlich